Tischtennisschläger
Der Tischtennisschläger
1. TischtennisschlägerErfahrene Tischtennis-Profis wie beispielsweise Jörg Roßkopf, Timo Boll & Co. machen es vor: zu einer wirklich gelungenen Tischtennis-Partie gehören nicht nur Talent, Ehrgeiz und ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft, sondern vor allem auch hochwertige Tischtennisschläger. Wichtig sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Noppen, die Beläge sowie das jeweils verwendete Holz, denn nur mit qualitativ hochwertigen Materialien lässt sich die eigene Spieltechnik effizient unterstützen und optimal verbessern.
1.1. TT Beläge
Somit ist erkennbar, dass insbesondere die Beläge des Tischtennisschlägers eine entscheidende Rolle spielen. Schließlich kann nur auf diese Weise eine zielgerichtete, effiziente Rotation des Balles gewährleistet werden. Fakt ist übrigens, dass nicht beide Seiten eines Tischtennisschlägers mit einem solchen Belag versehen sein müssen. Vielmehr ist es in der heutigen Zeit ausreichend, nur eine Seite – diejenige, welche zum Schlagen benutzt wird – zu belegen. Grundsätzlich werden im Hinblick auf TT Beläge zwei Hauptgruppen unterschieden: Beläge, bei denen sich die Noppen außen befinden oder Beläge, die einen nach innen gerichteten Noppenbelag aufweisen. Die vorgeschriebene Noppenanzahl je Quadratzentimeter liegt bei 10 und 30 Noppen.
1.1.1. Noppen innen (Anti)
So genannte Anti-Topspin-Beläge gehören zwar ebenfalls zu den Sandwichbelägen, jedoch unterscheiden sie sich in gravierender Form von den übrigen Belag-Varianten. So bestehen Anti-Tops beispielsweise aus einem ausgesprochen grobporigen Schwamm, einem harten und vergleichsweise spröden Gummi und sie verfügen darüber hinaus über sehr kleine und kurze, nach innen gerichtete Noppen. Dieser Belag ermöglicht hervorragende Abwehr-Aktionen bestimmter, häufig vorkommender Angriffsschläge wie zum Beispiel Topspins etc. Sie nehmen ein wenig das Tempo beim Spiel heraus und sind recht spinunempfindlich. Erfinder des „Anti“ ist übrigens der bekannte österreichische Tischtennisspieler Toni Hold.
1.1.2 Noppen innen (normale glatte Beläge)
Überhaupt sind Tischtennisschläger mit nach innen gerichteten Noppen ganz besonders beliebt und werden dementsprechend oft eingesetzt. Hierbei ist vom so genannten Sandwichbelag die Rede. In Abhängigkeit von der jeweils eingesetzten Gummibeschichtung (sprich: Synthetik-Kautschuk oder Naturkautschuk) können unterschiedliche Beläge hergestellt werden. Sidespins, Topspins & Co., also rotierende oder auch angeschnittene Bälle können auf diese Weise gespielt werden, ebenso wie langsame und schnelle Bälle. Darüber hinaus lassen sich relevante Aspekte wie die „Verteidigung“, „Angriff“, „Block“ etc. in perfekter Weise kontrollieren, wobei in dieser Hinsicht allerdings gleichermaßen die Schwammstärke zu berücksichtigen ist.
1.1.3. Noppen außen (lange Noppe, kurze Noppe, mit Schwamm, ohne Schwamm)
Weicher Kautschuk wird für Beläge mit langen Noppen verwendet. Vorteil von langen Noppen: sie knicken ab, sobald der Ball seitlich auftrifft und geben den jeweils ankommenden Spin effektvoll wieder zurück zum Gegner. Bedingt durch die veränderte Flugrichtung kehrt sich der Spin um; der Spin verringert sich und wird vom Topspin zum so genannten, unberechenbaren Unterschnitt. Kurze Noppen hingegen werden aus sehr festem, hartem Kautschuk produziert und verfügen in der Regel über einen griffigen, festen Schwamm. Vorteil: hohes Tempo bei harten Schlägen. Im Gegensatz dazu ist der herkömmliche Noppengummi ohne Schwamm ganz besonders unempfindlich gegen Spin und noch dazu überaus langsam.
1.1.4. Belag kleben (Frischkleben)
Um ein schnelleres Spiel zu ermöglichen, bediente man sich des so genannten Frischklebens. Durch den Einsatz spezieller Frischkleber erzielte man eine verbesserte Topspinfreudigkeit in Verbindung mit lauteren Schlägen (hierzu später mehr). So wurde der Gummibelag erst unmittelbar vor dem Beginn des Tischtennis-Spiels aufgeklebt, sodass er nur kurz antrocknen konnte. Die International Table Tennis Federation ITTF hat dieser Verfahrensweise jedoch zum 01. September des vergangenen Jahres einen Riegel vorgeschoben, denn nicht nur die damit einhergehenden Gesundheitsprobleme der Spieler resultierend aus den oft giftigen Klebstoffdämpfen, sondern auch eine stark verminderte Ballsicherheit machten sich immer wieder in negativer Form bemerkbar.
1.1.5. Tensor Beläge
Apropos Ballsicherheit: messtechnische Untersuchungen beweisen, dass der Tensor Effekt für nahezu jede Art von Belägen ideal ist. Denn damit lässt sich nicht nur die Ballgeschwindigkeit im Spiel immens verbessern, sondern auch der Spin kann dadurch erhöht werden. Nichtsdestotrotz profitieren Tischtennisspieler von weitaus weicheren Schlägen, als dies bei den klassischen Belägen der Fall ist. Erst seit 1998 wird die Tensor-Technologie offiziell eingesetzt, obwohl bereits drei Jahre zuvor ein organischer Stoff entwickelt worden war, welcher zwischen die Moleküle des Kautschuk-Materials im Schlägerbelag integriert wurde. Der Effekt war beeindruckend: mehr Energie konnte im Belag gespeichert und beim Schlag auf den Spielball abgegeben werden.
1.1.6. Schnelle Beläge / langsame Beläge
In der Anfangsphase dürfen Tischtennisspieler auf Tensor-Technologie & Co. gut und gerne noch verzichten, denn für „Einsteiger“ bieten sich langsame Beläge an. Darüber hinaus wird eine besonders hohe Griffigkeit empfohlen, um dadurch eine erhöhte Ballkontrolle zu gewährleisten. Die erforderliche Sicherheit beim Spiel stellt sich somit nach und nach ein. Auch Abwehr- bzw. Defensivspieler sollten sich eher mit langsamen Belägen „begnügen“. Es wird im Allgemeinen empfohlen, erst im „fortgeschritteneren Stadium“ auf schnellere Beläge (zum Beispiel) Noppen-außen-Beläge zurückzugreifen. Überhaupt bieten sich die schnellen Beläge an, um damit auch Topspins in allen Variationen zu spielen.
1.1.7. Beläge Dev / Allround / Off
Eine Kombination aus schnellem und langsamem Belag hingegen ist in diesem Zusammenhang optimal für „Allrounder“ geeignet. Diese legen in der Regel zwar Wert auf einen möglichst hohen „Sicherheitsaspekt“ beim Spiel, allerdings schätzen sie nichtsdestotrotz auch den einen oder anderen härteren Schlag, wie zum Beispiel Topspins oder ähnliche. Griffigkeit in Verbindung mit einem sehr weichen Schwamm wiederum kommt für das defensive Spiel am ehesten infrage. Extreme Spins kombiniert mit einem hohen (Spiel-)Tempo erfordern nach Meinung vieler Fortgeschrittener und Profis den Einsatz eines Belages, der eher offensiv ausgelegt ist. Dennoch spielt hierbei gleichzeitig eine gewisse Kontrolle eine entscheidende Rolle.
1.1.8. Beläge Sound
Am Sound beim Schlag ist zu erkennen, welche Schläge mit welcher Kraft aufgewendet werden. Dadurch kann sich allerdings auch der Gegenspieler darauf einstellen, wie er den jeweils ankommenden Ball zurückgibt. Für die einen von Vorteil, andere wiederum betrachten diesen Umstand eher als nachteilig. Nichtsdestotrotz werden Schläger, mit denen die Ballschläge nicht hörbar bzw. nur verfälscht wahrzunehmen sind, seit dem Ende der 50er Jahre durch den ITTF nicht mehr zugelassen. Denn Untersuchungen ergaben, dass dieser Aspekt auf Seiten der gegnerischen Spieler zu starken Koordinationsproblemen führen kann. Demzufolge ist es nicht mehr gestattet, beim Spiel mit weniger als vier Millimetern Belagdicke anzutreten.
1.1.9. Belagreinigung
Um auch dauerhaft die Griffigkeit der Beläge von Tischtennisschlägern zu erhalten, schwören viele Spieler auf eine regelmäßige Reinigung. Natürlich werden im Handel spezielle Belagreiniger angeboten, die in erster Linie eine erhöhte Griffigkeit versprechen. Nachteil: die Präparate sind zumeist recht kostspielig und halten nicht immer das, was sie versprechen. Fakt ist, dass nicht selten gar die Abnutzung des Belages gefördert wird. Aus diesem Grund ziehen es viele Spieler vor, in bestimmten Zeitabständen die Belagreinigung mit einem weichen, mit Wasser getränkten Schwamm durchzuführen; gegebenenfalls wird auch ein Spritzer Allzweckreiniger hinzugefügt.
1.2. TT Hölzer
Holz ist nicht gleich Holz – schon gar nicht, wenn es um die Herstellung von Tischtennisschlägern geht. Vielmehr sind für nahezu jedes individuelle Spielverhalten spezielle Hölzer erhältlich, die – jedes für sich – bestimmte Vorzüge, aber auch Nachteile für den einzelnen Spieler mit sich bringen können. Sicher ist, dass sich nicht jedes Holz für jeden Spieler gleichermaßen gut eignet.
1.2.1. Hölzer: hart, weich, schnell, langsam, carbon, Balsakern, Balsahölzer, Biegefestigkeit
Zu den leichteren, weicheren TT Hölzern gehören beispielsweise Balsahölzer, deren Kernfurnier eine sehr dynamische Spielweise ermöglicht. Die entsprechende Biegefestigkeit des Holzes wirkt sich ebenfalls positiv auf die Spieleigenschaften aus. Dabei profitiert der Spieler überdies davon, dass Balsaholz einerseits dem Spiel ein (zu schnelles) Tempo nehmen, andererseits die Ballwechsel in hohem Maße beschleunigen kann. Im Gegenteil dazu weisen Carbonhölzer eher steife und harte Eigenschaften auf. Auch Hinoki oder Limba-Holz zählen übrigens zu den Harthölzern. Für schnell agierende Profispieler optimal geeignet, haben weniger professionelle Spieler oft ihre Probleme mit der (stark) verkürzten Kontaktdauer mit dem Spielball sowie der damit einhergehenden, verringerten Kontrolle.
1.2.2. Kombinationen schnelles Holz, langsame Beläge und umgekehrt
Welche Hölzer (Weich- oder Harthölzer) folglich auf dem Sperrholz des Schlägers aufgezogen werden, hängt zumeist von den jeweiligen Eigenschaften des Spielers ab. Dennoch kann man sagen, dass es zahlreiche unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten gibt, die der Spieler im Laufe der Zeit – je nach Bedarf – testen kann. Ist erst eine Variante gefunden, so findet sich früher oder später sicherlich eine Neue. Wie dem auch sei: Angriffsspieler bevorzugen zumeist dünne Beläge in Verbindung mit schnellem Holz, da härtere Schüsse bei gleichzeitig hoher Kontrolle möglich ist. Spinspieler nutzen oft langsamere Hölzer mit dicken, vergleichsweise langsamen Belägen. So kann ein Optimum an Spin erzielt werden.
1.2.3. Hölzer Behandlung (Lasierung)
Sowohl harte als auch weiche Hölzer sollten von Zeit zu Zeit einer Behandlung in Form einer Lasierung unterzogen werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, Beschädigungen am Holz bei einem Ablösen der Beläge zu vermeiden. Denn durch die Verwendung wasserlöslicher Klebstoffe geht der Schlägerbelag eine intensive Verbindung mit dem Holz ein. Bei einer Lasierung werden die Poren des Holzes geschlossen und das Material ist besser gegen Verschleiß und Ausreißen der Holzfasern geschützt. Auch der Belag lässt sich später rückstandslos und sehr leicht abziehen.
1.2.4. Hölzer Griffe Arten
Ob gerade, konisch, anatomisch oder konkav: nicht nur die Formen der Schlägergriffe können variieren, auch die jeweils verwendeten Holzarten selbst. Vielfach werden sowohl für das Schlägerholz, als auch für den Griff dünne Schichten aus hochwertigen Fineline-Furnieren verwendet. Es handelt sich dabei um Schichten mit einer Dicke von etwa einem halben Millimeter bestehend aus Kotofurnieren oder aus Abachi-Holz. Früher wurden unter anderem im Profisport lackierte Griffe verwendet, jedoch erwiesen sich diese als äußerst unhandlich. Darüber hinaus glitten sie beim Spiel oftmals aus der Hand. So werden sie – wenn überhaupt – nurmehr im Freizeitsport genutzt.
1.3. TT Schläger Zubehör
Immer wieder ziehen es (Profi-)Spieler vor, ihren Tischtennisschläger „in Eigenregie“ zusammenzustellen. Denn nur so können sie ganz individuell ihre jeweiligen Spielerqualitäten ausbauen und in optimaler Form unterstützen. Dementsprechend sind im Fachhandel die jeweils benötigten Tischtennis-Hölzer selbstverständlich auch ohne Schwamm, Beläge & Co. erhältlich. Vielmehr werden für die „Eigenproduktion“ der Tischtennisschläger (Profi- und Amateurbereich) sogar spezielle Beläge angeboten, welche unter Zuhilfenahme eines Spezialleims auf die Hölzer aufgebracht werden können.
1.3.1. Reinigungsmittel- Reinigungszubehör
Natürlich spielt es keine Rolle, ob die Tischtennisschläger vom Spieler selbst hergestellt wurden oder ob sie als Komplett-Utensil erworben wurden: wichtig ist in jedem Fall die Erhaltung der Griffigkeit der Beläge sowie eine regelmäßige Entfernung von Schmutz, Schweiß, Staub etc. Neben einem weichen, fusselfreien Schwamm empfiehlt sich daher gegebenenfalls die Verwendung von Wasser in Verbindung mit einem sanften Allzweckreiniger. Um allerdings perfekte Reinigungsergebnisse zu erzielen, raten Experten zur Nutzung eines speziellen Tischtennisschläger-Reinigungspräparates auf Wasserbasis. Dieses verhindert in der Regel nachhaltig sowohl die Anziehung von Staubpartikeln, als auch eine statische Aufladung.
1.3.2. Kantenband
Selbstverständlich sollte neben dem Reinigungsaspekt auch die sichere Haftung im Bereich des Schlägerrandes nicht zu kurz kommen. Kantenbänder schützen die Kanten des Schlägerholzes, was vor allem beim Frischkleben von besonderer Bedeutung war. Denn ein Kantenband trug entscheidend zu einer längeren Haltbarkeit des Frischklebeeffektes bei, da das jeweils verwendete Lösungsmittel nur sehr langsam verdampfen und der Schlägerbelag entsprechend besser durchziehen konnte. Außerdem lassen sich mit einem peppig designten Kantenband attraktive, optische Akzente setzen. Des Weiteren verhindert ein Kantenband ein Brüchigwerden des Belages.
1.3.3. Versiegelung
Auch eine effiziente Versiegelung ist für eine langfristige, hochwertige Qualität von Tischtennisschlägern von spezieller Bedeutung. Schließlich trägt eine solche Lackierung auf dem Schlägerblatt zu einem nachhaltigen Schutz des Holzes bei. Vorteil: der Klebstoff dringt nach einer Versiegelung nicht in das Holz des Schlägers ein und ermöglicht des Weiteren einen Wechsel des Belages, ohne das Holz zu beschädigen.
1.3.4. Schlägerhüllen
Ein Schläger sollte in jedem Fall bestens geschützt und gegen Kratzer oder ähnliche Beschädigungen abgesichert werden. Schlägerhüllen sind aus diesem Grunde unerlässlich, vor allem beim Transport von Wettkampf zu Wettkampf. Viele Anbieter ahmen mit der Form der Schlägerhülle die Umrisse eines Schlägers nach, um dadurch eine optimale Passform zu gewährleisten; andere Schlägerhüllen hingegen sind wie ein Etui geformt. Wie dem auch sei: wichtig ist die gepolsterte Hülle, die den Schläger auch bei einem eventuellen Herunterfallen sicher abfedert. Zusätzlich verfügen die meisten Schlägerhüllen über ein Ballfach, um die Tischtennisbälle jederzeit zur Verfügung zu haben.
1.3.5. Schutzfolien (Tensorbeläge)
Experten streiten sich, ob Schutzfolien (Tensorbeläge) tatsächlich unverzichtbar sind. Denn viele Spieler sind der Meinung, dass eine regelmäßige (sanfte!) Reinigung mit einem pflegenden Mittel effektiver sei, als die Verwendung einer Schutzfolie. Entscheidet man sich jedoch für dafür, den Belag des Schlägers mit einer Schutzfolie zu schützen, so hat man die Wahl zwischen der „klassischen“ Folie und der selbstklebenden Variante. Als einfacher und komfortabler hat sich Letztere erwiesen, da hiermit gleichzeitig auch die Bildung von Luftbläschen auf dem Belag vermieden werden konnte. Vor dem Aufbringen der Schutzfolien ist übrigens eine gründliche Reinigung des Belages unbedingt erforderlich.
1.3.6. Kleber (Frischkleber, Kleber auf Wasserbasis, Klebefolie)
Die Verwendung von Frischklebern ist entsprechend einer Neuregelung durch den ITTF aufgrund des hohen Lösungsmittelgehaltes bzw. der damit gegebenenfalls einhergehenden Gesundheitsprobleme nicht mehr gestattet. Alternativ wird Klebefolie empfohlen, die sich vergleichsweise einfach aufbringen lässt und überdies auch sehr lange hält. Erfahrene Spieler schätzen dahingegen die Verwendung von Klebern auf Wasserbasis, da auch dieser den Schlägern einen sehr guten Schutz verbunden mit einer hervorragenden Dynamik verleiht. Ebenfalls erwähnenswert: der außergewöhnliche Sound beim Schlagen.
1.3.7. Schlägermontage (Belag Schere, Cutter, Rolle)
Für die Schlägermontage ist es erforderlich, den Belag mit einer speziellen Belag Schere den Holzmaßen anzupassen. Zunächst muss allerdings der (lasierte) Schläger sowie daraufhin der Belagschwamm mit einer nicht zu dünnen Kleber-Schicht (Tischtenniskleber) versehen werden. Dann wird der Belag mit der Rolle vom Griffende aus fest angedrückt, um eine gleichmäßige und blasenfreie Haftung zu gewährleisten. Der überstehende Teil wird mit einem Cutter abgeschnitten und somit der endgültigen Form des Schlägers angepasst. Sind hernach beide Beläge aufgeklebt, wird das Kantenband über den Holzrand gezogen. Nicht nur der Belagschwamm wird so erfolgreich verdeckt, sondern man erreicht dadurch eine Verbesserung der gesamten Optik.